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Quelques nouvelles de Bolivie...

Bonne lecture et à bientôt!

vendredi 19 novembre 2010

Einleben in El Alto


Nun sind wir schon bald 2 Monate in El Alto und haben uns so allmählich eingelebt. Wir wohnen im Haus von Eva Pevec, einer ehemaligen BMI-Mitarbeiterin, die nun mit ihrem bolivianischen Ehemann und den 3 Kindern für mindestens 2 Jahre nach Deutschland gezogen ist. Das Haus ist sehr gemütlich und gut eingerichtet und für hiesige Verhältnisse recht warm, denn es hat in jedem Zimmer ein Dachfenster, durch das die Sonne tagsüber heizt, so dass es bei schönem Wetter am Nachmittag im Büro, dem wärmsten Zimmer bis 25°C warm wird, bei einer Tageshöchsttemperatur draussen von ca. 17°. Dennoch erwachen wir mit 10-13°C im Schlafzimmer. In den letzten Tagen ist es hier sehr warm gewesen, so dass wir sogar draussen im T-Shirt unterwegs sein konnten, denn an der Sonne wird es deutlich wärmer als 17°. Das Quartier bietet keine Schönheiten, vgl. die Fotos von der Plaza 16 de Febrero, der Strasse um die Ecke und von der Strasse und dem Haus wo wir wohnen (das kleine weisse links mit dem Jeep der BMI vis-à-vis).

Leider ist das Haus sehr weit weg von unserer Arbeit in und wir sind auf den Jeep der BMI angewiesen, um Nicolas in die Kinderkrippe zu bringen, denn ohne Auto muss man entweder 3 verschiedene Busse nehmen und dann noch eine Viertelstunde gehen bis zur Krippe, was etwa eine Stunde braucht, oder 20 schnelle Gehminuten zu Fuss gehen (mit Nicolas schätzungsweise 40 Min.) und dann noch einen Bus nehmen und wieder eine Viertelstunde gehen. So werden wir wahrscheinlich Anfang Jahr ins Barrio 1° de Mayo umziehen. Dort ist die Pfarrei situiert, in deren Sozialprojekt (FUNDASE) wir arbeiten und mit der wir gute Kontakte geknüpft haben. Die neue Wohnung wird dann in Fussdistanz von der Arbeit, der Krippe und diversen kleinen Einkaufmöglichkeiten sein. Auch werden wir dann näher von La Paz und von Achocalla sein, wo Nicolas nächstes Jahr in den Kindergarten gehen wird.


Julien: hat sich im Kürmi schon etwas eingelebt und seine ersten Aktivitäten mit den Jugendlichen gemacht. Die Nachmittage von Dienstag bis Freitag verbringt er mit der weissen Gruppe (grupo de los blancos), Adoleszente von 13-16 Jahren. Alle diese Kinder stammen aus schwierigen familiären Verhältnissen. Zum Teil sind sie rechts schwer zu führen, es hat einige mit deutlichen Verhaltensauffälligkeiten, andere mit leichten intellektuellen Defiziten. Julien ist daran, Ideen zu entwickeln und umzusetzen, um den Kindern einen Rahmen zu geben, in dem sie ihre Fähigkeiten und positive Werte entwickeln können.

Ausserdem hat er festgestellt, dass es in der Organisation der Institution Kürmi (Regenbogen in Aymara) und der Begleitung/Führung der Kinder und Jugendlichen noch viele Verbesserungsmöglichkeiten gibt. Er hat seine Unterstützung zur Verbesserung dieser Situation angeboten, was von Mónica der Direktorin vom Kürmi dankend aufgenommen wurde.

Nicolas: Amaru, der Sohn von Eva war Nicolas erster Spielgefährte hier in El Alto und Nicolas war ganz traurig über den Abschied und wollte auch nach Deutschland fahren. Nun geht er seit Mitte-Ende September regelmässig in die Kinderkrippe Beata Piedad, die auch zur FUNDASE (Fundación sembrar esperanza = Stiftung Hoffnung säen) gehört, in der wir arbeiten. Der Anfang war hart für ihn, als er nichts verstand und sich nicht ausdrücken konnte und entsprechend auch nicht verstanden wurde. Aber nach etwa 10 Tagen hatte er es geschafft, mit ein paar Brocken Spanisch und Händen und Füssen erste Beziehungen zu den Kindern zu knüpfen. In der Zwischenzeit geht er richtig gern hin und schwatzt schon viel auf Spanisch (wenn auch noch nicht grammatikalisch korrekt) und vermisst seine neuen Freunde am Wochenende. Vor ein paar Wochen war das 2. Festival des Theaters und der Poesie in seiner Kinderkrippe, wo die Kinder in Gruppen Lieder, Gedichte und Theater präsentierten. Ich hatte etwas den Eindruck, die Kostüme seien fast wichtiger als der Inhalt. Nicolas hat 3x mitgemacht (=3 Kostüme, von denen ich 2 innerhalb von 48h auftreiben bzw. fabrizieren musste): Einen Monster-Tanz (zur Musik Thriller von Michael Jackson), ein Gedicht (ein 16-Zeiler, ich bin ganz stolz auf seine Fortschritte im Spanisch. Er hat noch nicht alles verstanden, was er aufgesagt hat, aber das meiste schon) und das Theaterstück der 4 Músicos (= Bremer Stadtmusikanten). Sie waren süss, die kleinen auf schön dekorierten Bühne!

Monika: Nachdem ich mich zuerst um die Integration von Nicolas in der Krippe gekümmert habe, werde lch nun langsam aktiv im Centro de Salud, d.h. ich mache meine ersten Konsultationen selber, so merke ich nun viel konkreter, wo mir die spanischen Begriffe noch fehlen. Es ist unglaublich, mit wie wenig Labor und Geld hier Medizin gemacht wird, so muss man für jede Untersuchung und Therapie dreimal überlegen, ob sie wirklich ganz unumgänglich ist, denn die Leute (die meisten Aymara in ihren traditionellen Trachten) können sich diese fast nicht leisten. Obschon das Zentrum klein ist, fehlt es nicht an spannenden Fällen (für medizinisch interessierte: Bauchfell-Tuberkulose, Malaria, Gallengangsinfektion, Nephrotisches Syndrom, diabetische Ketoazidose, Paget Disease, Vd.a. Lupus Erythematodes, Miliartuberkulose, diverse fortgeschrittene Karzinome und viele unklare Dinge, weil die Diagnostik (MRI, Biopsien,...) so teuer ist, dass die Leute sich diese und wie auch die Therapiekosten einfach nicht leisten können). Schon eine Blutzuckermessung übersteigt oft das Budget.

Jubner Huayllani, der Direktor des Gesundheitszentrums ist ein netter bolivianischer Arzt, der mir versprochen hat, dass er mir Kontakte vermittelt, um auch noch das staatliche Gesundheitssystem kennenzulernen. Das Team des Gesundheitszentrums ist mehrheitlich bolivianisch, verstärkt durch 3 teilzeitlich arbeitende spanische Ärzte, die in der Allgemein- und Palliativmedizin tätig sind. Die Atmosphäre ist sehr herzlich und partnerschaftlich, bei schwierigen Fällen setzt man sich zusammen und diskutiert mögliche Lösungen, man fragt sich gegenseitig um Meinung und Rat, wenn etwas unklar ist. Ich wurde nun auch angefragt, ob ich zusammen mit Jaime (bolivianischer Allgemeinmediziner) die Fortbildung reorganisieren könne...

Ende September habe ich einen Vortrag an den „Internationalen Tagen der Notfallmedizin“ des Ärztekollegiums von El Alto gehalten (eine bereichernde Herausforderung auf Spanisch) und ausserdem meine Unterstützung im Gesundheitsbereich der Beata Piedad (Krippe von Nicolas) angeboten, wo ich einen Workshop über Kinderkrankheiten gehalten habe (nicht das typische Thema einer Internistin, gleichzeitig war es auch mein erster Gesundheitsvortrag / Workshop für Laien, so passt man sich an...).

Aktuell sind wir daran, unsere beruflichen Aktivitäten für das nächste Jahr zu definieren, was uns sehr in Anspruch nimmt. Es gilt, ein Gleichgewicht zu finden zwischen den Wünschen der FUNDASE, den Punkten, wo wir unsere Fähigkeiten und Kenntnisse am sinnvollsten einsetzen können und dem Anspruch an ein ausgeglichenes Familienleben.





lundi 1 novembre 2010

Extrait de notre livre photo-album préparé à l’occasion des 10 ans de la MBI *(questions posées par Marie-Laure Vonlanthen)

*cette fête aura lieu le 4 décembre à Fribourg (probablement), et vous y serez cordialement invités!

Quels objets avez-vous absolument pris avec vous dans votre mission et avec quelle facilité – ou difficulté, avez-vous fait vos valises ?

Faire les valises n'a pas été un mince affaire pour nous. Nous avons longuement réfléchi sur le contenu à emporter. Les kilos étant comptés, il nous a fallut sélectionner et laisser certaines choses moins importantes. Nous avons pris beaucoup de vêtements chauds, des livres et des jouets pour Nicolas. Pour vaincre le froid du matin (entre 10° et 13° dans la chambre), nous avons eu la bonne idée de prendre nos duvets ainsi que des bouillottes! Julien a pris toute sa musique sur i-Pod, mais il regrette d'avoir laisser sa guitare folk en Suisse, elle aurait été utile ici!

Quelles sont les différences que vous ressentez le plus entre la Suisse et votre pays d’accueil (par rapport au logement, à ce qui vous manque et à ce qui vous plaît là-bas) ?
Avant de partir, nous avons vécu en "nomades" durant 2 mois. Quelques temps chez les parents de Julien à Grimisuat, chez les parents de Monika à Rümlang, au chalet familial sans oublier les 2 semaines de formation à Immensee. Ce mode de vie a continué durant le premier mois en Bolivie (Cochabamba, Mallasa, La Paz). Enfin arrivés à El Alto, nous avons emménagé directement dans la jolie maison d'une ex-coopérante de la MBI. Ce logement étant très agréable, nous nous y sommes senti très vite comme chez nous. Cette maison était déjà meublée, nous n'avons pas eu besoin de dépenser trop d'energie dans la décoration pour nous sentir à l'aise. La culture Bolivienne est très différente de la nôtre, coté travail, les gens sont plus spontanés et moins organisés, ils sont très forts pour improviser au dernier moment, ce qui est rare en Suisse. Le climat est aussi différent, nous sommes à 4'000m d'altitude et les efforts physiques nous épuisent beaucoup plus vite. Ce qui nous manque de la Suisse? La famille et les amis premièrement, les paysages verts aussi (ici tout est très sec en ce moment),… et le fromage (nous rêvons souvent d'un bonne raclette avec un bon verre de fendant ;0). Pour les achats, c'est très different de la Suisse: ici tout s'achète au marché (même le sofa dépliable). Dans toute la ville de El Alto (1 million d'habitants), il n'existe aucun supermarché.
Ce qui nous plaît ici? Le respect des personnes en général ainsi que leur bonne éducation. La joie des enfants, malgré leur situation familial et économique donnent un sens et du courage à notre mission. Les paysages aux alentours de El Alto sont spectaculaires. Nous sommes à proximité de plusieurs montagnes de 6'000m, comme le mont Illimani ou le Huayna Potosi. Le lac Titicaca est à moins d'une heure de voiture, et ça vaut vraiment le détour. La Paz est à 1/2 heure d'ici et c'est déjà un autre monde!!!

De quoi se compose votre petit-déjeuner dans votre nouvea
u pays d’accueil ? Est-ce différent de vos habitudes en Suisse ?
Etonamment, nous mangeons le même petit-déjeuner qu'en Suisse, à savoir des flocons avec du yoghourt ou du pain, avec beurre et confiture. Etant donné la grande variété de fruits que l'on trouve au marché, nous buvons régulièrement des jus naturels faits maison. En revanche, nous regrettons parfois le pain complet et le fromage pour le brunch du dimanche. Si nous sommes en ville, nous dégustons avec plaisir une Salteñas (sorte de pâte feuilltée fourrée avec de la viande et des légumes). Coté boisson, nous buvons plus de thé que de café, ce qui était le contraire en Suisse!

Quelles rencontres
marquantes avez-vous faites à votre arrivée ?
Nous avons fait la connaissance de plusieurs personnes emblématiques depuis notre arrivée. Pour commencer, nous avons vécu 2 semaines dans une famille Bolivienne à Cochabamba. Rien de tel pour se mettre dans le bain et découvrir un peu cette nouvelle culture et ses coutumes. Par la suite, nous avons rencontré José Estermann, le coordinateur de la MBI pour la Bolivie et Eva Pevec, l'ancienne coopérante de la MBI chez qui nous logeons actuellement. Nous avons partagé nos premières impressions, questions et inquiétudes avec eux. Plus tard, nous avons fait la connaissance de nos nouveaux collègues de travail. Grâce à ces nouvelles relations, nous avons ainsi pu nous immerger petit à petit dans notre nouvelle vie familiale et professionnelle.

Que faites-vous dans votre projet ?

Julien travaille au KÜRMI, un centre d'accueil (appui éducatif et scolaire) pour enfants et adolescents en situation de risque. Le centre compte 8 éducateurs pour 140 enfants. Il s’occupe principalement du nouveau groupe des adolescents dont il aura la responsabilité à partir de janvier 2011. Au total, ce sont 30 enfants (18 filles et 12 garçons entre 12 et 15 ans) qui sont répartis en 2 groupes, selon leur programme scolaire. Celui du mardi et jeudi est très dissipé, avec beaucoup de fortes têtes mais tous très sympathiques. L’autre groupe est plus calme et plus jeune aussi. Tous ces enfants ont une histoire de famille triste et compliquée à la fois...! Jusqu'à présent, Julien a surtout travaillé avec des adultes et des enfants, cette expérience avec des adolescents est nouvelle pour lui, l'approche pédagogique est aussi différente et il faut savoir s'adapter.
Monika travaille à temps partiel au centre de santé JESUS OBRERO. Elle participe aux consultations ainsi qu’aux visites médicales. Le travail en médecine se fait avec très peu de ressources materielles ce qui laisse parfois des incertitudes. Par contre, le personnel fait preuve de beaucoup de créativité. Fin octobre, Monika a présenté une exposé de médecine interne lors des « journées internationales de médecine d’urgence » du collège des médecins de El Alto. Ce fut une expérience très intéressante et formatrice, malgré les difficultés concernant les termes médicaux en espagnol !!!
Le projet de notre mission n'est pas encore clairement défini, il le sera à la fin de cette année. Pour l'instant, nous profitons de ces premiers temps pour connaître les personnes, gagner leur confiance et comprendre le système éducatif et administratif de l'institution. Cela fait 1 mois 1/2 que nous sommes ici, c'est encore un peu tôt pour faire un premier constat, toutefois, nous sommes satisfaits de ce début d'aventure et nous sommes curieux de découvrir la suite…

Racontez-nous une journée dans votre vie là-bas :

07h15: Nous nous levons, nous nous préparons et nous déjeunons.
08h30: Nous amenons Nicolas à la crèche, puis Monika dépose Julien au KÜRMI à 9h00 et s'en va travailler au centre de santé de la paroisse JESUS OBRERO jusqu'à 15h30.
16h00: Monika va chercher Nicolas et rejoint Julien au KÜRMI
17h00: Le travail de Julien terminé, nous rentrons ensemble à la maison. Avant le souper, nous profitons pour être en famille et jouer avec Nicolas.
19h00: Souper
20h00: Nicolas se couche. Rangement, taches ménagères, repos ou préparation d'une formation, réponses aux emails, etc.
22h00: Monika et Julien se couchent, fatigués d'une journée bien remplie, mais heureux d'être là!

Avec ce projet, que vivez-vous de très spécifique et de totalement différent de votre vie en
Suisse ?
La culture Aymara est totalement différente de ce que nous connaissions. La plupart des femmes portent les habits traditionnels: la pollera et le chapeau melon. La pollera est une jupe très large à volants de différentes couches. Ce sens de la tradition ne les empèche pas d'avoir accès à la modernité, la plupart de ces femmes ont un téléphone portable, par exemple. Une autre caractéristique des habitants de El Alto est "faire la fête". Il y a toujours une bonne raison pour organiser une "entrada", sorte de défilé en costumes avec danses et musiques. Lors de ces "entradas", plusieurs rues sont bloquées pour laisser passer le cortège de danses traditionnelles, cela ressemble un peu à notre Carnaval. Lorsqu'il y a un marché dans la rue, le trafique routier est alors dévié sans préavis, il faut être prêt à emprunter un tronçon de rue à sens unique, par exemple. Faire ses courses au marché, c'est comme un bain de couleurs et d'odeurs differentes!
Malgré les technologies de communications actuelles, nous restons très loin de nos familles et de nos amis. Ici, les personnes sont plutôt réservées ou timides, ce qui rend le premier contact parfois difficiles, les relations se créent lentement.
Tout est moins organisé et moins ponctuel qu'en Suisse. Les Bolviens ont un grand sens de l'improvisation et font parfois des mircales dans ce sens!
Les transports publiques n'ont pas d'horaires ni d'arrêts définis. Pour prendre le bus, il faut attendre au coins d'une rue et faire des signes avec la main pour que le chauffeur s'arrête. Ici, le côté humain compte beaucoup, par exemple, il est plus important de saluer ou d'aider un ami que d'arriver à l'heure au travail.
Enfin, on apprend un autre style de vie - et ça marche aussi!

Partagez avec nous les effets que vous savez – pensez apporter sur place, grâce à vos compétences, à votre travail, à votre collaboration :

Julien: Je remarque qu'il y a des choses à améliorer dans les domaines de l'éducation enfantine et dans l'organisation en général. Je pense pouvoir partager mes connaissances et mes compétences pour aider à améliorer ces paramètres.
Monika: Les médecins du centre de santé Jesus Obrero ont un grand savoir-faire pratique.Pour ma part je pourrais apporter quelques connaissances plus approfondies. Par exemple, en organisant ou en donnant des formations continues afin d'améliorer la qualité des diagnostiques et des traitements. Selon les dires de mes collègues, le système de santé publique manque cruellement d'éthique professionnelle. Le personnel traite les patients pauvres sans respect. J'aimerais apprendre à mieux connaître ce systhème publique, je pourrais peut-être y apporter mes connaissances et aider le personnel à prendre conscience de l'importance du traitement humain en médecine.

Présentez-nous vos collègues, vos supérieurs, votre partenaire local. Comment et avec qui travaillez-vous ?

Le KÜRMI, tout comme le centre de santé JESUS OBRERO, fait partie de la fondation privée "FUNDASE (fundación sembrando esperanza)". L'équipe éducative du KÜRMI compte 8 éducateurs, 1 travailleuse sociale, 1 psychologue et une directirce. La majorité du personnel est Bolivien, toutefois, le KÜRMI accueille régulièrement des volontaires européens (essentiellement des Espagnols) pour des courtes durées. A l'heure actuelle, il y a 2 espagnols, 1 allemand, 1 autrichienne et… 1 Valaisan! Pour ma part, je travaille principalement avec Fernando, un espagnol très sympathique que je vais remplacer à partir de janvier 2011.
Le centre de santé privé Jesus Obrero est une petite clinique, elle compte 20 lits et un grand secteur ambulatoire avec différents spécialités comme la médecine de famille, la pédiatrie, la gynécologie, la chirurgie, la gastroenterologie, la traumatologie et l'odonthologie. Un laboratoire, un service de radiologie et une farmacie complètent le service. Le directeur, Jubner Huayllani est un jeune médecin bolivien très sympatique. L'équipe des médecins est en majorité bolivien, renforcé de 3 médecins de famille espagnols à temps partiel. L'atmosphère est très chaleureuse et fraternelle. Lorsqu'il y a un cas dificile, c'est tout le team qui participe à la recherche d'une solution adéquate.

Gros bisous à tous et à bientôt!

jeudi 30 septembre 2010

El Alto, enfin!!!

Bonjour et bienvenues à tous!

Malgré quelques difficultés d’accès à internet, nous vous proposons ci-après la suite de nos aventures.

Le 26 août, nous avons quitté l’hôtel Oberland (voir notre précédent message) pour rejoindre La Paz, à environ ½ de route. Nous avons posé nos bagages dans la maison des Maryknolls. Il s’agit d’une fraternité catholique d’origine nord-américaine qui officie en Bolivie depuis plusieurs années. La maison, immense, se trouve au centre de La Paz, à environ 3600 m. Nous avons logé dans une grande chambre… très froide ! Heureusement, l’ambiance de la maison était sympathique grâce à ses nombreuses visites. Ce même jour, nous avons fait la connaissance, José Estermann (le coordinateur de la MBI pour la Bolivie), de Rolando Lazarte (le directeur de la FUNDASE) et d’Eva Pevec (une volontaire de la MBI vivant à El Alto depuis 11 ans… et qui retourne vivre en Allemagne le 21 septembre 2010). Des personnes avec lesquels nous allons collaborer régulièrement. Nous avons ainsi pu connaître nos prochains lieux de travail à El Alto, soit :

- Le centre de jour KÜRMI qui accueille des enfants et adolescents de 5 à 16 ans de familles pauvres des quartiers environnants. C’est à cet endroit que je vais principalement travailler. Les enfants (140 au total), sont répartis dans plusieurs salles de classe (4 au total) selon leur âge. Ceux qui vont à l’école le matin participent au KÜRMi l’après-midi, et vice versa. Un appui scolaire y est offert ainsi que différentes activités ludiques et formatrices. Deux repas sont donnés aux enfants chaque jour. L’équipe éducative est formée d’une directrice, une psychologue, une travailleuse sociale, 7 éducateurs et 2 aides. A ma grande surprise, je ne suis (de loin) pas le seul étranger. La FUNDASE accueille régulièrement des volontaires européens (espagnols surtout) pour des contrats à courte durée, allant jusqu’à une année. Au KÜRMI, il y a 2 espagnols, 1 allemand, 1 autrichienne et… un Valaisan !

- Le centre de santé JESUS OBRERO, où Monika va probablement travailler à temps partiel.

- La garderie BEATA PIEDAD, où Nicolas va participer régulièrement...

Nous avons eu une très bonne impression de cette première visite. L’ambiance y était chaleureuse et le contact facile. Avant de redescendre à La Paz, nous avons visité deux différentes possibilités de logement à El Alto, dont la maison d’Eva. Cette dernière est mariée à un Bolivien et a 3 enfants. Etant donné leur prochain voyage, leur maison est libre de suite. Il s’agit d’une très bonne option pour nous… du moins au départ. La maison est entièrement meublée, elle est relativement grande (3 chambres, 1 cuisine / salle-à-manger, un salon éclairé avec cheminée, une salle de bain avec baignoire à eau chaude ;0), et une jolie petite pelouse à l’extérieur avec un bac à sable). L’endroit est vraiment sympathique et chaleureux, le seul problème est la distance… c’est très loin de tout et mal desservi des transports publics ! « Sans véhicules propres, c’est très difficile ! », nous a confié Eva. L’autre maison se situe 5 minutes de mon travail… mais elle est en chantier pour le moment, donc inhabitable. Cela reste tout de même une bonne possibilité à moyen terme, mais nous verrons tout cela par la suite !

De retour à La Paz, nous avons profité des jours suivants pour visiter cette grande ville et y prendre quelques repères pour le futur. Nicolas a eu le plaisir de découvrir quelques parcs de jeux très bien entretenus ainsi que le DUMBO, sorte de MACDO Bolivien en mieux !!!

Le 6 septembre, nous avons déménagé dans la maison d’Eva, (finalement le choix a été vite fait !) Le fait qu’elle soit meublée nous a facilité la tâche, nous n’avons eu que quelques petites affaires à acheter en attendant l’arrivée de nos caisses, quelques jours plus tard (après une bonne dose de patience et quelques allers-retours à l’aéroport). Nous avons encore un visa de touriste. Un « tramitador » (il s’agit en fait d’un avocat) nous aide à régulariser nos papiers et nos affaires. Il parait que ces démarches administratives peuvent prendre plusieurs mois… ce qui veut dire que nous seront des touristes encore quelques temps ;0)

Notre première nuit à El Alto s’est bien passée, malgré notre appréhension du froid. Les températures sont moins pires que nous l’avions imaginé : durant la journée, il peut faire 18° à l’extérieur et jusqu’à 22° à l’intérieur grâce aux quelques tuiles transparentes. Le soir, il peut faire entre 15° dans la maison et 11° au petit matin. Mais tout dépend des jours en fait… il paraît que cela peut descendre jusqu’à 5° le matin… une fois, nous avons même déjà vu de la neige sur la pelouse, brrrr !

Pour nos transports, nous avons la chance d’avoir à disposition la vieille jeep de la MBI durant les premiers temps (il s’agit d’une Toyota Land Cruiser de 1993… mais qui tient bien la route !) Conduire à El Alto est une expérience unique : il faut avoir les yeux partout, les règles de circulation n’existent pas, tout fonctionne à coups de Klaxons ! Le trafic est dense et il faut beaucoup de patience… comme avec les transports publics. Pour aller à mon travail en bus, j’ai besoin de : 25 min. à pied, puis 15 min. en bus et encore 10 min. à pied avant d’arriver à destination… joli parcours, non !

Concernant le travail, nous avons eu l’occasion de participer (Nicolas aussi) dès la 2ème semaine à un camps de 3 jours avec tous les enfants du KÜRMI. Une expérience inoubliable ! Il y avait au total 140 enfants de 6 à 16 ans, 18 moniteurs (dont Monika et moi-même)… et un programme très approximatif ! On est passé par tous les moments : joie, bonheur, rage, désespoir… une belle expérience que nous ne sommes pas prêts d’oublier. Il y avait 2 moniteurs par groupe, les consignes de départ n’étaient pas toujours très clairs, on a du se débrouiller comme on le pouvait ! Certaines activités ont bien marché (les jeux de groupe du premier soir ou le karaoké suite au bal des étudiants, par exemple), d’autres ont été un chaos total (la séance de relaxation avant de s’endormir qui n’a fait que surexciter les enfants) Ce week-end prolongé nous a surtout permis de connaître un peu plus les enfants et le reste du personnel (tous très sympathiques au demeurant)… et de nous fondre un peu dans la culture Bolivienne. Nicolas a vécu une expérience intense, parfois stressante et fatigante pour un petit bonhomme comme lui. C’était la coqueluche du camps, tous les enfants voulaient l’approcher, le toucher (c’est vrai qu’il est trop mignon, mais je ne suis pas objectif ;0). A chaque moment, on lui demandait son nom et son âge. Malgré cela, je crois qu’il a bien apprécié le camps (tout comme nous) et on a été fiers de lui !!!

Par la suite, nous avons repris notre apprentissage de « vie à 4'000 m d’altitude ». C’est vrai que le moindre effort physique est multiplié par 10x… nous en avons fait l’expérience lors du « marathon » de la garderie BEATA PIEDAD. Les enfants (dont Nicolas) ont du courir « dos cuadras » (2 pâtés de maison) et les parents une rue entière (à peu près 500 m). Nicolas n’a pas compris la règle, il est parti après les autres… Monika s’est bien débrouillée, elle a terminé 2ème… avec une crise d’asthme d’effort au final. Et moi… j’ai fini dernier des Papas, j’étais cuit à mi-parcours !!!

En parlant de la crèche, les premiers jours de Nicolas ont été particulièrement pénibles pour lui. Etant donné qu’il ne comprend encore presque rien d’espagnol, la communication s’avère très difficile pour lui et stressante à la fois. Le groupe de los « Ositos » (petits ours), où il va, compte 34 enfants… ce qui est énorme pour 2 éducatrices seulement ! Les premiers jours (jusqu’à hier) nous l’avons accompagné et nous sommes resté à proximité dans l’enceinte de l’école afin qu’il se sente rassuré. Petit à petit, il a pris confiance et s’est fait quelques copains. Hier, nous l’avons laissé avec son groupe durant la matinée, cela s’est heureusement bien déroulé. A voir par la suite… on croise les doigts !

Le centre KÜRMI se trouve à 5 min. à pieds de la crèche, et le centre de santé à 10 min. du KÜRMI… il faut vraiment qu’on trouve un logement plus proche ;0)

Coté travail, Monika a pris contact avec le centre de santé de la FUNDASE. Ils lui ont déjà demandé de donner une conférence de médecine interne pour les médecins d’El Alto… comme à son habitude, elle prend cela très à cœur et se donne à fond… malgré les difficultés concernant les termes médicaux en espagnol !!!

Quant à moi, je fais la connaissance actuellement du groupe de « los blancos » dont j’aurai la responsabilité à partir de janvier 2011. Chaque groupe du KÜRMI porte un nom de couleur. Il y a les « amarillos, rojos, azules y blancos ». Mon groupe est celui des ados (entre 12 et 14 ans). Au total, ce sont 30 enfants (18 filles et 12 garçons) qui sont répartis en 2 après-midi, selon leur programme scolaire. Le groupe du mardi et jeudi est très dissipé, avec beaucoup de fortes têtes mais tous très sympathiques. L’autre groupe est plus calme et plus jeune aussi. Je vois que l’un des problèmes principaux est la discipline… ceci m’a été confirmé par Fernando, le volontaire espagnol que je vais remplacer à ce poste. Je prévois déjà quelques ateliers (bracelets, musique, dessin). Vamos a ver ! 2 matinées par semaine, je visite les autres groupes. Je me familiarise petit à petit avec cette grande famille qu’est le KÜRMI, je vois déjà que ma tâche sera variée et intéressante (même si elle ne correspond pas tout à fait à ce que je m'attendais), je me réjouis de la suite…

Nous espérons que tout se passe bien de votre coté également, meilleures salutations à tous et à bientôt pour de prochaines aventures.